Über uns

Der Weltladen Delmenhorst

Den Weltladen in Delmenhorst gibt es seit November 1992, also seit bald 19 Jahren! Im Weltladen gibt es fair gehandelte Produkte aus mehr als 45 Entwicklungs- und Schwellenländern zu kaufen.

Träger des Ladens ist der Verein Ökumene-Laden e.V., der sich aus Mitgliedern der evangelischen und katholischen Stadtkirchengemeinden zusammensetzt. Zur Zeit sorgen 30 ehrenamtliche MitarbeiterInnen dafür, dass der Laden täglich geöffnet sein kann.

Weltläden treten dafür ein, dass die Waren, die sie verkaufen, nach menschenwürdigen, sozial verträglichen und umweltschonenden Kriterien produziert und fair für alle Betei-ligten gehandelt werden.

Um diese Ziele zu gewährleisten gibt es die Konvention der Weltläden, die konkrete Anforderungen an die Produzenten, die Handelsorganisationen und die Weltläden stellt und deren Realisierung auch ständig kontrolliert werden. Sie können den Text dieser Konvention gern in unserem Laden oder auf der übernächsten Seite einsehen.

Entwicklung des Weltladens

Es gab seit 1988 einen kleinen Weltladen im Haus von Hans und Käthe Gelker in Hoykenkamp am Rande der Stadt. Dort konnte man in familiärer Atmosphäre fair gehandelte Produkte kaufen. Mit der Zeit war der kleine Laden so bekannt geworden, dass immer mehr Menschen dort einkauften und der Weltladen irgendwann zu klein war.

Die Idee des Weltladens hat auch Menschen in Delmenhorst inspiriert: kann so ein Laden auch in Delmenhorst selbst aufgebaut und geführt werden?

Bei einem ökumenischen Ausflug entwickeln die Teilnehmer eine Idee: ein leerer Fischladen in der Bahnhofstraße steht zur Verfügung. Eine Chance? Schnell finden sich Interessierte und Engagierte zusammen und ein Verein wird gegründet. Eine-Welt-Arbeit in unserer Stadt Delmenhorst, endlich richtig groß, öffentlich und von Beginn an ökumenisch!

Es finden sich viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die mit Begeisterung dabei sind. Es entstehen Kontakte zu Konfirmanden, Firmlingen, Schülern, Gemeindegruppen und auch interessierten Einzelpersonen. Eine spannende Zeit neuer Erfahrungen und Horizonterweiterungen beginnt: Seminare, Weltladentage, Agenda-Wochenenden stehen auf dem Programm und Kontakte mit anderen Eine-Welt-Läden entstehen. Bei Fairtrade-Tee gehen die Planungen im Laden selbst voran.

Mit der Zeit etabliert sich der Weltladen in der Bahnhofstraße 11 und wird zu einem festen Bestandteil der Stadt. Weil wir glück-licherweise weder Miete noch Nebenkosten bezahlen mussen, können die Gewinne  aus dem Verkauf  unserer Waren in verschiedene Hilfsprojekte fließen. So kann ein Brunnen in Togo gebaut werden, in Sao Paulo bekommen die Straßenkinder Hilfe, in Peru wird eine Schulküche gefördert, in  Bangladesh leistet man Hilfe für die Flutopfer und auch das Projekt von Schwester Irene in Nordbrasilien erfährt Unterstützung.

Solche Kontakte vertiefen die Beziehung zu den Partnern und erlauben Einblicke in eine andere, für uns manchmal fremde und aufregende Welt. Dabei verlieren wir aber nie unsere eigentliche Aufgabe aus den Augen: den Fairen Handel immer weiter voran zu bringen für mehr Gerechtigkeit in der Welt.

Dann, vor fast einem Jahr, die überraschende Nachricht, dass wir ausziehen müssen. Unser Gastgeber für mehr als 17 Jahre, das kath. St. Josef Stift, will ein Gesundheits-zentrum errichten und muss für den Neubau auch das Haus Bahnhofstraße 11 abreisen.

Was sollen wir tun, wo können wir bleiben, wie kann es weiter gehen?

Unser Weltladen bis September 2014

Unsere Suche dauert nicht lange. Schräg gegenüber, im Haus Nr. 24, steht ein Ladenlokal leer. Der Besitzer des Hauses wird schnell gefunden und wir werden handelseinig, mit einer fairen Ladenmiete und überschaubaren Nebenkosten. Unser Vermieter gesteht uns sogar zu, bis zum Auszug aus dem alten Laden im September den neuen mietkostenfrei zu halten.

Bald sind Helfer gefunden, die die Renovation und Einrichtung übernehmen, ehrenamtlich oder gegen ganz geringes Entgelt. Und dann ist es soweit: am 13. September 2010, pünktlich zur Fairen Woche, können wir den neuen Laden eröffnen. Nun kann unsere Arbeit in Delmenhorst doch weiter gehen.

Unser Weltladen heute

Unser altes Ladenlokal müssen. wir aufgeben, da das Haus dort verkauft wird. Am 4. Oktober 2014 eröffnen wir den Weltladen neu in der Bahnhofstraße 38, am Anfang der Delmenhorster Fußgängerzone. Wir merken schnell, dass in der neuen Lage deutlich mehr Besucher bei uns vorbei kommen. Das macht uns Hoffnung, dass wir mit noch größerer Wirkung die Idee  des Fairen Handels in unserer Stadt verbreiten können.

Der neue Weltladen am Anfang der Fußgängerzone

Der neue Weltladen am Anfang der Fußgängerzone

Das non-food-Regal

Das non-food-Regal

Blick in den Laden

Blick in den Laden

Werbung